2017

PROTOKOLL
53. Generalversammlung

Termin:                          24. Juni 2017
                                        Beginn um 17:00 Uhr
                                        Ende um 18:30 Uhr   
Ort:                                 Halle-Sportplatz

Teilnehmer:
Vorstand:                      Bruckner, Pajer, Ziegler, Zwitkovits, Schwarz-Kassaprüfung                                                   entschuldigt: Heiter, Preier
Mitglieder:                    ca. 50 Personen

Tagesordnung
Vereinsrechtliches
Bericht Obmann

Bericht Kassier
Bericht Kassaprüfung
Entlastung des Vorstandes
Wasser/Qualität
Fischerei
Allfälliges

Bericht Obmann:
Harald Bruckner begrüßt die anwesenden Mitglieder und eröffnet die Versammlung.

Rückblick 2016

Esterhazy’sche Betriebsges.mb.H
Trotz Einladung konnte kein Vertreter von Esterhazy an der Generalversammlung teilnehmen.
Zuständig neu:  Ing. Janisch – Verträge und Pacht
                              DI. Widder – Straße, Wasser, Technik
                              Mag.(FH) Aloisia Weberndorfer-Schriefl, MA – Teamleitung Immoverwaltung

Vereinshaus
Im Herbst 2016 wurde die Eingangstüre des Vereinshauses am Sportplatz erneuert, da sie durch einen Einbruch beschädigt wurde. Die Motorsense fehlt seit dem Einbruch. Weiteres wurden die Büsche und der Wildwuchs am Zaun rund um die Sportplatzhalle entfernt.
Tiefenbelüfter
Die neu installierte Wasserstands-Regelung hat sich bewährt, die Eishöhe bzw. der Wasserstand ist heuer im gewohnten und gewünschten Bereich.
Die in den letzten Jahren erfolgten Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und zur Schlamm-/ Algenbekämpfung zeigen nun Wirkung. Der Babyboom in den Fischnestern (Zander) beweisen die gute Wasserqualität. Die Seebelüftung ist in Betrieb um mit der Erhöhung des Sauerstoffgehaltes unterhalb 5 m die Verfestigung des Bodenschlammes zu erreichen um die Algenblüte zu verhindern. Die Sichttiefe soll bis 10m möglich werden.

Müll
Sollten Sie mit Ihrer Restmülltonne nicht auskommen, gibt es die Möglichkeit spezielle Müllsäcke zu kaufen, die vom Burgenländischen Müllverband parallel mit der Mülltonnen-Entleerung entsorgt werden. Diese Säcke gibt es unter anderem zu kaufen bei:
Isolde Zwitkovits, Tel. 0699/126 44 657 oder persönlich Pöttschinger See 47
Restmüllsack € 2,90 / Biomüllsack 10l € 0,16 / Biomüllsack 120l € 0,80
Es gäbe auch Papiermüllsäcke für Laub mit 60l um € 3,30.
RE–USE–Box, gibt es gratis - zur Wiederverwendung von Geschirr, Kleidern, Werkzeug usw.
Mülltelefon 08000 – 806 154 / Sperrmüll – karl.seidl@udb.at, 02612/42120-63
Diese Möglichkeiten sind unabhängig von der „normalen“ Sperr-Müllentsorgung bei den Gemeinden Pöttsching bzw. Zillingtal – je nachdem, zu welcher Gemeinde Ihr Grundstück gehört.

Postkästen
Immer wieder landen Briefe und Werbung in unseren Postkästen. Falsch adressierte Post wird manchmal in unseren Infokästen gelagert. Falls Sie Ihren Postkasten nicht benützen, schreiben Sie bitte „unbenutzt“ darauf! Wenn Sie keine Werbung wünschen bitte die „keine Werbung“ Etiketten kleben!

Energiekosten
Die Energie Burgenland beginnt, alte „Nachtstromtarife“ rückwirkend zu kündigen. Was rechtlich bedenklich und unangenehm ist, wenn man im März erfährt, dass ab vergangen Dezember ein anderer Tarif gilt.
Vorschlag: Auf einen alternativen Anbieter wechseln. Sie können sich so bis 30% Stromkosten ersparen.

Vorschau 2017

Sportplatz: Ausbauen oder Auflassen
Hier benötigt es eine Grundsatzentscheidung. Der Sportplatz dümpelt so vor sich hin. Die eifrigsten Besucher sind die Maulwürfe, die sowohl das Rasenmähen als auch die Bespielung des Rasens erschweren. Die Tischtennis-Tische in der Halle haben ebenfalls schon bessere Zeiten gesehen. Liegt es an der mangelnden Qualität des Angebotes, dass es so wenig genützt wird – oder liegt es am geringen Interesse, dass die Qualität/das Angebot nicht verbessert wird.
Einerseits gibt es den Wunsch, den Sportplatz zu sanieren und das Angebot an Aktivitäten zu erweitern. Hier angedacht sind, zusätzlich zu den vorhandenen Möglichkeiten wie: Fußball, Tischtennis, Volleyball, Tischfußball und Basketball (Wiese!) noch Bogenschießen, neue professionelle Tischtennis-Tische, vielleicht auch ein Beach-Volleyball Platz (Sandgrube), ein befestigter (betonierter) Basketball Platz uvm.
Dies bedingt eine erhebliche Investition (> € 6.000,00), die wir finanzieren müssten.
Zusätzlich zu der Investition fallen jährliche Erhaltungskosten von zumindest € 1500,00 an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Interesse der Pächter an Beteiligung bei Instandhaltungsarbeiten nicht vorhanden ist. Daher müssten wir das machen lassen. Dazu bedarf es aber einer größeren Zahl an Pächtern, die Mitgliedsgebühren regelmäßig zu bezahlen.

•           Antrag 1:
Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz sanieren
Finanzbedarf: ca. € 6.000,00 und ca. € 1.500,00 Erhaltungskosten pro Jahr
Dafür sind zumindest 125 Ja – Stimmen / Zahlungsbereitschaftserklärungen erforderlich.

Mit fast 80% der anwesenden, stimmberechtigten Teilnehmer wurde beschlossen den Sportplatz zu sanieren, verbessern und auszubauen. Der Finanzbedarf für die nächsten fünf Jahre beträgt mehr als €12.000.- (€6.000.- für Einmalinvestition und ca. €1.5000.- für Instandhaltung und Pflege)

•           Antrag 2:
Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz auflassen und den Pachtvertrag mit der Esterhazy GmbH beenden.

Der Antrag wurde mit fast 80% der anwesenden, stimmberechtigten Teilnehmer abgelehnt

Wasser – Seepacht – Fischerei
Wie wahrscheinlich nur wenige wissen, ist die Seegemeinschaft – d.h. der Verein auch Pächter des Sees, bzw. der Fischereirechte. Bezahlt wird das fast immer von einer ausgelagerten Sektion mit eigenem Budget - der Fischerei - die sich auch um alle fischereirechtlichen Belange kümmert.
In den letzten Jahren leidet auch die Fischerei unter geringer werdendem Interesse, weniger Fischer bedeutet auch geringes Budget, nach Abzug der Seepacht bleibt immer weniger Geld für „Qualitätsfische“ die auch ein Garant für die Wasserqualität sind. Auch wenn sich der Obmann der Fischerei noch so bemüht, es wird knapp und so mancher Kompromiss (fürs Wasser) muss getroffen werden.

Der Vorschlag:
Die Seegemeinschaft übernimmt aus ihrem „normalen“ Budget die Pacht vom See, oder zumindest einen Großteil davon und wir haben so die „Verwertung“ der Nutzungsrechte fest in unserer Hand. Die Seegemeinschaft kümmert sich weiterhin auf die Erhaltung der Wasserqualität und dass der See in unserem Besitz (leider nicht Eigentum) bleibt. Die Fischerei konzentriert sich – unter unserer Aufsicht – um die Erhaltung der Wasserqualität.
•           Antrag 3:
Die Seegemeinschaft soll die Seepacht von ca. € 1.500,00 pro Jahr aus dem normalen Budget finanzieren und dafür sorgen, dass die Fisch- und Wasserqualität erhalten bleibt bzw. gesteigert wird.

Der Antrag wurde zurückgezogen, da zwischenzeitlich genügend Fischereimitglieder vorhanden sind.

•           Antrag 4:
Die Fischerei soll weiterhin allein die Seepacht und das Fischereirecht finanzieren, auch wenn wir dadurch in Kauf nehmen, dass die Seepacht und das Fischereirecht mangels Budget an einen externen Pächter vergeben werden.

Der Antrag wurde zurückgezogen, da zwischenzeitlich genügend Fischereimitglieder vorhanden sind.

Bericht Kassier:
Isolde Zwitkovits konnte keinen Jahresabschluss 2016 vorlegen.
Die Kassa 2016 wurde am 16. Juli 2018 nachgereicht.
Mitglieder: 34 (davon 14 Fischer)
Einnahmen:                                                                        €      911,08
Ausgaben:                                                                          €   1.574,36
Ergebnis 2016:                                                                   €     -663,28
Vereinsvermögen:                                                            € 14.477,57
                         
Bericht Rechnungsprüfer:
Dr. Schwarz konnte die Kassa nur teilweise prüfen, da der Jahresabschluss noch nicht fertiggestellt war.

Entlastung vom Vorstand:
Dr. Schwarz konnte daher keinen Antrag zur Entlastung stellen.
Die Entlastung durch die Mitglieder wird auf die Generalversammlung 2018 verschoben.

Wasserqualität:
Wassergutachten liegt vor und wird auf unserer Homepage veröffentlicht

Pöttschinger See:
Die bakteriologischen Befunde beider Sichtproben sind einwandfrei.
Der See ist für Badezwecke sehr gut geeignet.

Kleiner Pöttschinger See:
Der bakteriologische Befund ist einwandfrei.
Der See ist daher für Badezwecke geeignet.

Fischerei:
Fischereiobmann Helmut Pajer hat die Besatzliste wie erforderlich an die BH gemeldet.
Mitglieder: 14

Allfälliges:
Es liegen Beschwerden vor, dass Gäste von Siedlern (bzw. allenfalls unsere Siedler selbst) den allgemeinen Badebereich manchmal verschmutzt hinterlassen. Nachbarschaftsstreit sollte vermieden werden. Kinder sind mitunter etwas lauter, Kinder machen auf jeden Fall keinen Lärm. Es gilt die Siedlungsverordnung der Esterhazy’sche Betriebsges.mb.H.

Jugendsprecher
Nicht nur in der Politik soll hier ein Wandel stattfinden, auch bei uns würde das der Allgemeinheit gut tun, wenn wer deutlich unter 30 (d.h. zwischen 16 und 30 Jahre alt) im Vorstand die Agenden der Jugend vertreten würde.
>> bitte per Email/Facebook/Instagram zu melden

Harald Bruckner bedankt sich bei den anwesenden Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern
für die Unterstützung.

Die Sitzung wird um 18:30 Uhr geschlossen.

Seegemeinschaft Pöttsching
Norbert Ziegler
Schriftführer Stv.

 

 

 

  GV 2017 Nachlese – zum Bericht des Obmannes

Ein Nichtganz-Erinnerungsprotokoll

Sehr geehrte Damen und Herren
Werte Seeanrainerinnen und –rainer!

Gestern hat es wieder einmal eine besser besuchte Generalversammlung gegeben.
Die GV war einerseits überraschend gut besucht - (war ja tropische Hitze und es war keine kulinarische Gratisverpflegung in Aussicht gestellt worden);
andererseits - für die Brisanz der Themen, dann doch relativ schwach.
Es waren neben den  "üblichen "Verdächtigen doch  ein paar Neuzugänge, damit  knapp an die 65 Parzellen  - mit teilweise kräftiger Kopf– und Stimmenzahl vertreten  - somit wurden die  Hundertschaft doch deutlich übertroffen

Im Vorfeld der offiziellen Versammlung gab es bereits einige Gerüchte, Scharmützel und Vermutungen - bzw vielleicht auch die Hoffnung(?1) auf den einen oder anderen rhetorische Tiefschlag, was bereit vor Beginn zu  erregenden Diskussionen Anlass gab und auf einige heftige Auseinandersetzung bei der GV hoffen lies.

Allerdings konnte ich gleich eingangs  mit einem taktischen Fall-Rückzieher beginnen, Die Fischer sind weiterhing finanziell gut abgesichert und der jugendliche Nachwuchs (die heute 70er sind die neune 40er) schein ebenso gesichert – also noch keine Gefahr von Piraten und Fremdfischern in unseren Gewässern. Gut für den See, schlecht für anregende Diskussionen

Beim Thema Sportplatz, Erhaltung, Ausbau und Finanzierung kam es aber dann doch zu der einen oder andern Ausdruckschärfe. Es war von Seeumrundungsverbote die Rede, vom devoten Bittstellertum,  bis zur „hamlet‘schen“ Grundfrage  - „sein – oder … lassen“ (Nicht ganz nach Shakespeare, ich weiß)  Jedenfalls war man sich sicher – alles soll so bleiben wie es ist und vielleicht ein bisschen besser werden – wie: unbekannt.
Die Vorbereitungen auf das brisante Thema haben sogar die Budget- und Kassenabschlussarbeiten in Vergessenheit geraten lassen, immerhin eine Neuerung nach 53 GVs  mit Kassenabschluss.  Wir lernen: Zukünftige Budgets  zu planen ist einfacher, als alte Kosten/Erträge zu erklären  – das kennen wir doch AUCH aus der Politik, oder nicht?

Der Vorstand des Seevereins hat nun  - mit überwältigender Mehrheit der anwesenden Personen, (sicher an die 80%  der Anwesenden) den  ehrenhafte Auftrag erhalten den Sportplatz zu sanieren, verbessern und auszubauen. Das darf  in den nächsten 5 Jahren mehr als  €12.000,- kosten. (ungefähr 6.000 Einmalinvestition + ca 1,500,- / a für Instandhaltung und Pflege)

Schön so ein Vertrauensbeweis, noch schöner, wenn all die kräftigen pro Investition-Stimmen auch kräftige Beitragszahler wären. Die Schnittmenge zwischen Zahler und anwesenden potentiellen Investoren war eher klein. Was aber der Hoffnung Nahrung gibt – - schließlich ist Frühling und wir glauben fest daran:

„(Wir)“  schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!

Nun muß sich alles, alles wenden.

Vom wem das ist ? – nicht von mir, googeln hilft.

Die hohe Zustimmung zur Investition am Sportplatz zeigt zumindest bei den "Althasen" die Bereitschaft weiterhin zu zahlen, auch wenn‘s sie es  nicht nutzen.
Althasen ist ein  Terminus Technicus für langjährige Vereinsmitglieder  – und keine abwertende Bemerkung für die reifen, so wie wunderschönen anwesenden Damen. Schönheit nimmt mit der Reife zu – Jugend ist bloß eine vorübergehende Eigenschaft – so wie ein Verdienst der Elternschaft.

Jetzt stellt sich nun die Aufgabe, was soll - uns was kann – passieren. Wer möchte gerne  - was am Sportplatz machen – oder auch,  was soll am Sportplatz gemacht werden?

Da würde ich mich über einen Ideenstum  - oder zumindest über  ein Ideenlüfterln  - freuen. Das kann in jeder Form bei uns rein wehen, am sinnvollsten blähen die geistigen Segel elektronisch übermittelte Vorschläge. Z.B. via unseren Diskussion Seiten
FORUM  – für Leute mit Nehmerqualitäten (weil die anderen dann eventuelle direkt aus teilen) , oder etwas einfacher – Facebook, da geht’s auch anonym, oder per Email
– oder überhaupt am Besten:  persönlich bei Isolde, oder bei der nächsten Vorstandssitzung
(keine Ahnung, wann die ist?)
Am 15. Juli bin ich zwar sicher am See, hoffentlich umringt vom ganzen Vorstand,  – aber er und ich – sind da wahrscheinlich nicht aufnahmebereit für neue Ideen, wir feiern den Eintritt in meinen zweiten Lebensabschnitt.

Wer bisher gelesen hat, und sich auf diese Zeilen beruft – ist herzlichst eingeladen, 15. Juli – ab 15 Uhr, Parzelle 36, immer dem Wirbel nach)

Jetzt geht die Sonne dermaßen drastisch unter, dass keine Zeit mehr für längere Ergüsse bleibt, der Rotwein ist auch zu Ende.  Ich drohe aber mit Fortsetzung

Beste Grüße
Harald Bruckner

 

 

 

 

Einladung zur
53. Generalversammlung am 24. Juni 2017

 

Ort:                 Halle/Sportplatz
                        Pöttschinger See
 
Datum:           24. Juni 2017
Beginn:          17:00 Uhr

Tagesordnung

Vereinsrechtliches
Bericht Obmann
Bericht Kassier
Bericht Kassaprüfung

Entlastung des Vorstandes

Wasser/Qualität

Fischerei

Grundsatzbeschlüsse

  • Antrag 1:

Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz sanieren
Finanzbedarf: ca. € 5.000,00 und ca. € 1.500,00 Erhaltungskosten pro Jahr
Dafür sind zumindest 125 Ja – Stimmen / Zahlungsbereitschaftserklärungen erforderlich.

  • Antrag 2:

Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz auflassen und den Pachtvertrag mit der Esterhazy GmbH beenden.

  • Antrag 3:

Die Seegemeinschaft soll die Seepacht von ca. € 1.500,00 pro Jahr aus dem normalen Budget finanzieren und dafür sorgen, dass die Fisch- und Wasserqualität erhalten bleibt bzw. gesteigert wird.
Dafür sind zumindest 125 Ja – Stimmen / Zahlungsbereitschaftserklärungen erforderlich.

  • Antrag 4:

Die Fischerei soll weiterhin allein die Seepacht und das Fischereirecht finanzieren, auch wenn wir dadurch in Kauf nehmen, dass die Seepacht und das Fischereirecht mangels Budget an einen externen Pächter vergeben werden.

Allfälliges

Schlussworte

Eingeladen sind alle Pächter vom Pöttschinger See, stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder der Seegemeinschaft.

 

 

 

 


Rückblick und Vorschau


Rückblick 2016

Seit wir (?) uns das letzte Mal gesehen haben ist einiges passiert. Im Herbst 2016 wurde die Eingangstüre
des Vereinshauses am Sportplatz erneuert (die alte Türe wurde bei einem Einbruch (?) irreparabel
beschädigt). Weiteres wurden die Büsche und der Wildwuchs am Zaun rund um die Sportplatzhalle
entfernt, somit erstrahlt die Sporthalle wieder in altem Glanz– und macht sichtbar, dass ihr ein neuer
Anstrich gut tun würde.

Der heuer – kurzzeitig - recht kalte Winter brachte wieder einmal eine ansehnliche Eisdecke, die auch –
kurz – ein Eislaufen auf unseren Seen ermöglichte. Die neu installierte Wasserstands-Regelung hat sich
bewährt, die Eishöhe bzw. der Wasserstand war und ist heuer im gewohnten und gewünschten Bereich.
Die in den letzten Jahren erfolgten Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und zur Schlamm/
Algenbekämpfung zeigen nun Wirkung. Der Babyboom in den Fischnestern (Zander) beweisen die gute
Wasserqualität. Heuer wird es ernst mit der Seebelüftung, d.h. mit einer Erhöhung des Sauerstoffgehaltes
unterhalb 5 m und damit der Verfestigung des Bodenschlammes um die Algenblüte zu verhindern.

Müll
Sollten Sie mit Ihrer Restmülltonne nicht auskommen, gibt es die Möglichkeit spezielle Müllsäcke zu
kaufen, die vom Burgenländischen Müllverband parallel mit der Mülltonnen-Entleerung entsorgt werden.
Diese Säcke gibt es unter anderem zu kaufen bei:
Isolde Zwitkovits, Tel. 0699/126 44 657 oder persönlich Pöttschinger See 47
Restmüllsack € 2,90 / Biomüllsack 10l € 0,16 / Biomüllsack 120l € 0,80
Es gäbe auch Papiermüllsäcke für Laub mit 60l um € 3,30.
RE–USE–Box, gibt es gratis - zur Wiederverwendung von Geschirr, Kleidern, Werkzeug usw.
Mülltelefon 08000 – 806 154 / Sperrmüll – karl.seidl@udb.at, 02612/42120-63
Diese Möglichkeiten sind unabhängig von der „normalen“ Sperr-Müllentsorgung bei den Gemeinden
Pöttsching bzw. Zillingtal – je nachdem, zu welcher Gemeinde Ihr Grundstück gehört.

Postkästen
Immer wieder landen Briefe und Werbung in unseren Postkästen. Falsch adressierte Post wird manchmal
in unseren Infokästen gelagert. Falls Sie Ihren Postkasten nicht benützen, schreiben Sie bitte „unbenutzt“
darauf! Wenn Sie keine Werbung wünschen bitte die „keine Werbung“ Etiketten kleben!

Energiekosten
Die Energie Burgenland beginnt, alte „Nachtstromtarife“ rückwirkend zu kündigen. Was rechtlich bedenklich
und unangenehm ist, wenn man im März erfährt, dass ab vergangen Dezember ein anderer Tarif gilt.
Vorschlag: Auf einen alternativen Anbieter wechseln. Sie können sich so bis 30% Stromkosten ersparen.



Vorschau 2017

Um wesentliche Entscheidungen rechtzeitig zu ermöglichen, haben wir heuer die GV wieder zu Beginn der
Sommer-Saison einberufen.
Die Generalversammlung 2017 findet am 24.6.2017 um 17:00 Uhr am Sportplatz statt

Wir haben dabei zwei wesentliche Entscheidungen zu treffen.


1. Sportplatz: Ausbauen oder Auflassen


Hier benötigt es eine Grundsatzentscheidung. Der Sportplatz dümpelt so vor sich hin. Die eifrigsten
Besucher sind die Maulwürfe, die sowohl das Rasenmähen als auch die Bespielung des Rasens
erschweren. Die Tischtennis-Tische in der Halle haben ebenfalls schon bessere Zeiten gesehen. Wobei bei
beiden Dingen das Huhn/Ei Problem nicht klar ist. Liegt es an der mangelnden Qualität des Angebotes,
dass es so wenig genützt wird – oder liegt es am geringen Interesse, dass die Qualität/das Angebot nicht
verbessert wird.

Der Vorstand ruft die Mitglieder der Seegemeinschaft aber auch alle Pächter zu einer
Grundsatzentscheidung auf: Was soll mit dem Sportplatz geschehen?

Einerseits gibt es den Wunsch bzw. die Bereitschaft den Sportplatz grundsätzlich zu sanieren und das
Angebot an Aktivitäten stark zu erweitern. Hier angedacht sind, zusätzlich zu den vorhandenen
Möglichkeiten wie: Fußball, Tischtennis, Volleyball, Tischfußball (Wuzzler) und Basketball (Wiese!) noch
Bogenschießen, neue (semi-) professionelle Tischtennis-Tische, vielleicht auch ein Beach-Volleyball Platz
(Sandgrube), ein befestigter (betonierter) Basketball Platz uvm.
Wir könnten uns beispielsweise auch bemühen, einen Fitnesscenter Betreiber zu finden, der hier am
Sportplatz ein Lokal installiert, das gegen zusätzliche Gebühren benutzt werden könnte.

Dies bedingt natürlich eine erhebliche Investition (> € 5.000,00), die wir - eventuell mit Unterstützung der
Gemeinden Zillingtal und Pöttsching - finanzieren müssten.
Beteiligung der Gemeinden: wir überweisen jedes Jahr an die jeweilige Gemeinde an die € 20.000,- an
„Tourismusabgaben“ - da sollten wir schon auch was davon zurückbekommen!
Aber zusätzlich zu der Investition fallen jährliche Erhaltungskosten von zumindest € 1500,00 an, weil wie
uns die Erfahrung gelehrt hat, das Interesse an Beteiligung bei Instandhaltungsarbeiten nicht vorhanden
ist– also müssten wir das machen lassen. Dazu bedarf es einer Entscheidung und der Bereitschaft einer
größeren Zahl an Pächtern, die Mitgliedsgebühren regelmäßig zu bezahlen.

Andernfalls wäre es das Vernünftigste, den Sportplatz aufzulassen und daraus Pachtgründe zu
machen!
Auch wenn es schmerzt - wenn kein allgemeines Interesse vorhanden ist, ist es schade um jeden Einsatz.

 Antrag 1:

Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz sanieren
Finanzbedarf: ca. € 5.000,00 und ca. € 1.500,00 Erhaltungskosten pro Jahr
Dafür sind zumindest 125 Ja – Stimmen / Zahlungsbereitschaftserklärungen erforderlich.

 Antrag 2:
Die Seegemeinschaft soll den Sportplatz auflassen und den Pachtvertrag mit der Esterhazy
GmbH beenden.


2. Wasser – Seepacht – Fischerei


Wie wahrscheinlich nur wenige wissen, ist die Seegemeinschaft – d.h. der Verein auch Pächter des Sees,
bzw. der Fischereirechte. Bezahlt wird das fast immer von einer ausgelagerten Sektion mit eigenem Budget
- der Fischerei - die sich auch um alle fischereirechtlichen Belange kümmert.
In den letzten Jahren leidet auch die Fischerei unter geringer werdendem Interesse, weniger Fischer
bedeutet auch geringes Budget, nach Abzug der Seepacht bleibt immer weniger Geld für „Qualitätsfische“.
Qualitätsfische - nicht im Hinblick auf die Schmackhaftigkeit am Teller, sondern als Garant für die
Wasserqualität. Auch wenn sich der Obmann der Fischerei noch so bemüht, es wird knapp und so
mancher Kompromiss (fürs Wasser) muss getroffen werden. Nun hat die Esterhazy GmbH in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Erhaltung bzw. Verbesserung der
Wasserqualität und auch in die Verbesserung der Bedingungen für gesunde Qualitätsfische investiert. Die
Erfahrung der letzten Jahre hat uns gezeigt, dass die Esterhazy GmbH sehr gewinnträchtig wirtschaftet.
Soll heißen, einem externen Unternehmer das Fischereirecht zu verpachten. Bei anderen Seen ist das
schon der Fall.
Wir sind zwar ein gewidmeter Badesee – aber der aktuelle Fischbesatz liegt weit unter der zugelassenen
Höchstgrenze für einen Badesee – und Interesse daran gibt es durchaus.
Bei allen behördlichen Auflagen - ein externer Fischereipächter und wir als Seeanrainer – da sind Konflikte
vorprogrammiert. Und ein Blick in Ihren Pachtvertrag wird Ihnen zeigen, die Esterhazy GmbH vermietet
Ihnen gegebenenfalls zwar einen Seezugang, übernimmt aber keinerlei Haftung für die Wasserqualität
bzw. die Nutzungsart.

Der Vorschlag:
Die Seegemeinschaft übernimmt aus ihrem „normalen“ Budget die Pacht vom See, oder zumindest einen
Großteil davon und wir haben so die „Verwertung“ der Nutzungsrechte fest in unserer Hand.
Die Seegemeinschaft kümmert sich weiterhin um die Erhaltung der Wasserqualität und dass der See in
unserem Besitz (leider nicht Eigentum) bleibt. Die Fischerei konzentriert sich – unter unserer Aufsicht – um
die Erhaltung der Wasserqualität. Als Gemeinschaft von über 200 Pächtern haben wir natürlich ein ganz
anderes Gewicht als ein Einzelkämpfer. Und wie auch die vielen Verkaufsbemühungen der letzten Monate
gezeigt haben, es wird immer schwerer, im Fall des Falles - bei Weitergabe des Pachtgrundes mit
gleichzeitigem Verkauf seines Superädifikats – einen anständigen Preis zu erzielen.

 Antrag 3:
Die Seegemeinschaft soll die Seepacht von ca. € 1.500,00 pro Jahr aus dem normalen
Budget finanzieren und dafür sorgen, dass die Fisch- und Wasserqualität erhalten bleibt
bzw. gesteigert wird.
Dafür sind zumindest 125 Ja – Stimmen / Zahlungsbereitschaftserklärungen erforderlich.

 Antrag 4:
Die Fischerei soll weiterhin allein die Seepacht und das Fischereirecht finanzieren, auch
wenn wir dadurch in Kauf nehmen, dass die Seepacht und das Fischereirecht mangels
Budget an einen externen Pächter vergeben werden.

Natürlich setzt auch dieser Punkt ein höheres Engagement ALLER Seeanrainer voraus. Die
Seegemeinschaft sind wir alle. Die Esterhazy GmbH macht ihre Sache sehr gut, sie pflegt die Umwelt und
investiert viel in die Qualität, sie sorgt für eine rege Erneuerung an Pächtern und Bauten an den Seen – Sie
merken das an Ihren Betriebskosten, am Baulärm und an der Pacht.

Wenn Ihnen unser See / Ihre Umgebung, der Wert Ihres Grundstücks nicht „Wurscht“ sind, wenn Sie
mitreden und gestalten wollen, sollten Sie an der Versammlung teilnehmen bzw. Mitglied der
Seegemeinschaft werden.

Jugendsprecher
Die Mitglieder des Vorstandes sind zwar im Herzen jung geblieben, aber laut Geburtsschein doch schon
einigermaßen in die Jahre gekommen. Nicht nur in der Politik soll hier ein Wandel stattfinden, auch bei uns
würde das der Allgemeinheit gut tun, wenn wer deutlich unter 30 (d.h. zwischen 16 und 30 Jahre alt) im
Vorstand die Agenden der Jugend vertreten würde.
>> bitte per Email/Facebook/Instagram oder sonstig zu melden

 

Wichtig - ordentliche Mitglieder der Seegemeinschaft Pöttsching:

Ordentliche Mitglieder sind jene, die Ihre Vereinsgebühr regelmäßig und vollständig, zumindest die letzten drei Jahre, bezahlt haben.
Sollten Sie bis dato noch immer kein (zahlendes) Mitglied unserer Seegemeinschaft sein, können Sie dies leicht nachholen:
Zahlen Sie bitte den Beitrag für ein Jahr = € 25,-
+ der Einschreibegebühr = € 0,-
= insgesamt € 25,- ein,
unter Nennung von Name und Parzelle!

€25,- für die Umwelt, für das Gemeinwohl und für ein gutes Gewissen – und für ein Jahr!


 


Mit freundlichen Grüßen

Seegemeinschaft Pöttsching
Harald Bruckner