Der Verein: Seegemeinschaft Pöttsching

Mit Bescheid vom 7.9.1965 wurde von der Sicherheitsdirektion für das Burgenland die Bildung des Vereins "Seegemeinschaft Pöttsching" gestattet. Der Zustellungsbevollmächtigte war der spätere, erste Obmann: Dr. Helmut Baierlein

 

Die Aufgaben:

1) Zusammenfassung der jeweiligen Pächter am Ufer des Pöttschinger Sees zur Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber Behörden und dritten Personen.

2) Bildungsfördernde Tätigkeit in allgemeiner und fachlicher, gärtnerischer Hinsicht

3) Vermittlung öffentlicher und privater Mittel zur Schaffung von Gemeinschaftseinrichtungen, Beschaffung von Wirtschafts- und  Bedarfsartikeln für den Garten.

4) Verschönerung des Seegeländes, die Pflege der Flora und Fauna in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Pöttsching

5) Reinhaltung des Seewassers und des angrenzenden Geländes

6) Förderung von kulturellen und sportlichen Belangen

Der Verein kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Sektionen und Fachgruppen errichten.
Weitere Informationen können aus den aufliegenden Vereinsstatuten entnommen werden.

Als Vertretungsorgan des Vereins fungiert:

Die Generalversammlung
Sie ist das eigentliche Vertretungsor­gan der Seegemeinschaft Pöttsching. Wie es so einer wichtigen (Rechts-) Persönlichkeit gebührt, wird darüber jährlich ausführlich berichtet.

Kurz zusammengefasst: heiße Diskussionen, Umweltthemen, fast so gut besucht wie der Seeheurige .

Die Generalversammlung wählt nach einem, in den Vereinsstatuten festgelegtem Reglement,  aus ihrer Mitte den:

Vereinsvorstand
Der Vorstand besteht aus 10 ordentlichen Mitgliedern. Dessen Tätigkeit wird neben der Generalversammlung von einem Kontrollorgan, bestehend aus 3 Mitgliedern der Seegemeinschaft ,beaufsichtigt. Der Vorstand, im besonderen der Obmann, vertritt den Verein nach außen.

Vorstandsitzungen
Der Vorstand gliedert sich in unter­schiedliche Fachsektionen (Sport, Fischerei, Umwelt). Die Berichte aus diesen Bereichen, die Abstimmung der einzelnen Tätigkeiten, die Ziele und Pläne für die nächsten Agenden und die Aufgaben des Obmanns werden bei solchen Sitzun­gen besprochen. Die wichtigsten Themen und etwaige Beschlüsse werden in Form von Rundschreiben den Vereinsmit­gliedern verkündet. 

Der Vorstand ist kein Exekutivorgan. Er versucht, im Interesse des Allge­meinwohls Missstände aufzuzei­gen, den verantwortlichen und behördlichen Stellen zu melden, etwaige Aktionen zu veranlassen und zu koordi­nieren. Es ist nicht Aufgabe des Vorstands "verlorenen" Müll zu beseitigen, lärmende Nachbarn zu beruhigen oder Sonntag 12-Uhr-Mittag-Rasenmäher abzustellen. Ein bisschen Privatinitiative stellt in solchen Fällen die bessere Alternative da.

 Der Verein vertritt insbesondere auch die allgemeinen Interessen der Pächter gegenüber der Güterdirektion. Wobei die Einhaltung der Rechte und Pflichten beider Seiten beobachtet werden soll. Bei der Einhaltung unserer Pflichten und der Rechte der Güterverwaltung funktioniert das recht gut, bei der Durchsetzung unserer Rechte und der Pflichten der Güterdirektion ist noch gewisses Verbesserungspotential vorhanden.